Part 1/3: Top 11 Tipps im Umgang mit einer Recruitment Agentur

Part 1/3: Auf der Suche nach DEM Job in Cyber Security

  1. Finde einen Industriespezialisten

Suchen Sie nach einem Recruiter, welcher in Cyber ​​Security spezialisiert ist, anstatt nach einem Personalvermittler, der allgemein im Bereich IT oder Technologie beheimatet ist. Versuchen Sie zudem jemanden zu finden, der auch geografisch gesehen, in Ihrem Gebiet arbeitet. Schließlich ist es wichtig, dass die Agentur eine starke Kundenbasis in dieser Region aufweist und in der Lage ist, mehrere Jobmöglichkeiten zu bieten. Finden Sie auf unterschiedlichen online Jobbörsen heraus, welche Personalvermittlungsagenturen regelmäßig für Sie relevante Jobs in Ihrer Umgebung veröffentlichen und besuchen Sie deren Website, um zu erfahren welche Stellenangebote aktuell ausgeschrieben sind. Darüber hinaus, werfen Sie einen Blick in die Online-Profile der Recruiter, präsentieren sich diese als Experten im Bereich Cyber ​​Security?

 

  1. Finde einen Experten mit gutem Ruf

Grundsätzlich sollten Sie nach einem spezialisierten Recruiter suchen, der mindestens 2 Jahre  Erfahrung in diesem Sektor aufweist. Allerdings ist langjährige Erfahrung weder automatisch mit qualitativer Arbeit, noch mit einem guten Ruf gleichzusetzen. Es ist sehr einfach schlechte Recruiter mit viel Erfahrung zu finden, im gleichen Sinne gute, die gerade erst angefangen haben. Schlussendlich hängt alles von der Persönlichkeit, sowie von der Ausbildung ab und der Unterstützung, die sie erhalten. Wenn Vermittler viele Arbeistzplätze zu vermitteln haben, bedeutet das in der Regel, dass die Kunden ihnen vertrauen, somit ist dies ein erster guter Indikator. Nehmen Sie zudem aber auch deren Online-Profile unter die Lupe. Wenn diese beispielsweise Empfehlungen von Personen aufweisen, die sie an einen Job vermittelt haben als auch von Kunden, für die sie geeignete Kandidaten gefunden haben, ist dies eine guter Anhaltspunkt. Dies ist zumindest ein Hinweis, dass die Kandidaten mit ihrer Arbeit bisher sehr zufrieden sind. Das Wichtigste ist aber in jeder Hinsicht, dass Sie mit dem Vermittler ins Gespräch kommen. Stellen Sie viele Fragen! Wie viele offene Stellen bieten sie an? Mit welcher Art von Kunden arbeiten sie zusammen? Gibt es Jobs in dem Bereich wo Sie suchen? Wie viel wissen Sie über die Industrie? Wie werden Ihre Karrierechancen eingeschätzt? Können sie Ihnen Tipps und Hinweise hinsichtlich Ihrer beruflichen Situation oder Ihres Lebenslaufs geben?

Ein guter Recruiter sollte in der Lage sein, Ihnen ausreichend Informationen über den Klienten, als auch über die Position und den Bewerbungsprozess geben zu können. Schlussendlich sollten Sie sich in Ihrer Zusammenarbeit mit einem Recruiter gut aufgehoben fühlen und zuversichtlich gestimmt sein.

 

  1. Arbeite nicht mit vielen verschiedenen Recruitment Agenturen

Ein guter Recruiter weist in der Regel ein großes Netzwerk auf. Dieses hilft Zugriff auf Jobs zu haben/ erhalten, die (noch) nicht auf dem freien Arbeitsmarkt angeboten werden und Kontakte zu den relevanten Ansprechpartnern zu haben, was natürlich Ihre Chancen maximiert. Es gibt nur wenige wirklich gute Recruiter, mit einer Spezialisierung in Cyber ​​Security. Davon abgesehen, ist aber auch die Chance groß, dass Unternehmen mit zwei oder gar drei Personalvermittlungsagenturen zusammenarbeiten, um ihre freien Stellen zu besetzen. Dies bedeutet aber auch, dass die Gefahr groß ist, dass unterschiedliche Agenturen an der gleichen Stellenbesetzung arbeiten und es somit eine Reihe von Dopplungen geben wird. Das Schlimmste was Ihnen im Bewerbungsprozess passieren kann ist, dass Ihr Profil von unterschiedlichen Agenturen dem gleichen Unternehmen präsentiert wird. Wenn Sie also mit diversen Recruitern zusammenarbeiten wollen, tun Sie das im besten Fall zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Testen Sie beispielsweise einen Vermittler für etwa 4 Wochen, danach können Sie mit einem anderen zusammenarbeiten. Falls Sie dennoch mit meheren zur gleichen Zeit arbeiten, versichern Sie sich, dass es sich um unterschiedliche Klienten handelt.

 

  1. Frage nicht vorab nach dem Firmennamen

Wenn Sie eine Stellenanzeige sehen oder eine e-Mail über einen möglichen Job erhalten und Ihr Interesse geweckt ist, starten Sie nicht direkt mit der Frage « Welches Unternehmen ist es? ». Im Allgemeinen werden Recruiter diese Frage ohnehin erst beantworten wenn sie mit Ihnen gesprochen haben. Ferner wollen die Mehrheit der Cyber ​​Security-Unternehmen – aus offensichtlichen Gründen – Ihre zu besetzenden Stellen nicht zu offenkundig bewerben und vereinbaren mit der Agenur eine Vertraulichkeitsklausel.

In der Regel erhält der Kandidat den Firmennamen erst dann, wenn:

a) das Interesse an der entsprechenden Rolle feststeht
b) der Kandidat für die Position geeignet ist
c) die Agentur alle relevanten Details, sowie die kompletten Bewerbungsunterlagen hat
d) der Kandidat zugestimmt hat, dass die Daten von dem Recruiter eingereicht werden und in manchen Fällen, erst nach dem der Kandidat eine NDA unterzeichnet hat.

 

 

Teil 2/3: Finden Sie im 2. Teil heraus …

 

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