Big Data: Verbraucher haben Angst vor Profilbildung im Netz

Die Jagd nach Kundendaten und das Auswerten von persönlichen Daten aus dem Internet werden von Nutzern mit großer Skepsis beargwöhnt. 81 Prozent der Bundesbürger glauben, dass Profilbildung im Netz mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt.

Starke Vorbehalte gegenüber Big Data und der Datensammelwut von Unternehmen zeigen 81 Prozent der bundesdeutschen Verbraucher. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Wer im Internet Bücher oder Arzneimittel kauft, mit wenigen Klicks eine Reise bucht oder Bankgeschäfte über Online-Banking erledigt, an einem Gewinn- oder Lotteriespiel teilnimmt oder Kundenkarten nutzt: stets bleibt als Hinterlassenschaft eine breite Spur persönlicher Daten, die bei allen Transaktionen mehr oder weniger umfangreich abgefragt werden. Name, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse oder Handynummer: Je mehr persönliche Daten bei einer Bestellung oder Buchung in Umlauf geraten, desto genauer kann daraus ein personenbezogenes Kunden- und Nutzungsprofil erstellt werden. Das Geschäft mit den persönlichen Daten floriert und ist lukrativ.

Adresshändler sammeln und verkaufen solche Daten zunächst vor allem für Werbezwecke oder Auskunfteien erstellen Profile von Kunden, um deren Kreditwürdigkeit zu bewerten. Soziale Netzwerke nutzen die persönlichen Daten, um ihren Mitgliedern individuelle Werbung zu präsentieren. Zudem erschleichen sich gerissene Geschäftemacher persönliche Fakten bei unerwarteten Anrufen oder durch geschicktes Abgreifen in Bestell- oder Anmeldeunterlagen.

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