Spionageangriff auch auf Deutschland und Österreich

Die Hintermänner des Spionageangriffs „Pawn Storm“ („Bauernsturm“) weiten ihre Angriffe seit Anfang des Jahres auf das Weiße Haus in Washington und NATO-Mitgliedsländer aus, darunter auch Deutschland.

Zu den Zielen in Europa zählen Ministerien, Medien und Unternehmen ebenso wie die „Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ (OSZE) mit Sitz in Wien. Dabei gehen die Angreifer immer lautloser vor und installieren die Spionagesoftware nur noch auf Rechnern, von denen sie überzeugt sind, dass sie für ihre Zwecke wertvoll sind – eine der wichtigsten Taktiken bei gezielten Angriffen, um möglichst lange unentdeckt zu bleiben.

Neben einer neuen Spionageapp, mit der sich auch iPhones infizieren lassen, haben die Hintermänner des Angriffs im ersten Quartal 2015 neue Befehls- und Kontrollserver implementiert sowie bösartige Webadressen mit Exploits erstellt, über die sich Sicherheitslücken auf den anvisierten Systemen ausnutzen lassen.

Die Opfer werden dabei vornehmlich über legitim aussehende und den Interessen der Empfänger entsprechende E-Mail-Nachrichten in die Falle gelockt – wegen der individualisierten Ansprache heißt diese Methode in Anlehnung an das Speerfischen auch „Spearphishing“.

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