Schweizer IT-Security-Markt wachtumsstark

Vor allem die Nachfrage nach Security-Services wird in den nächsten Jahren kräftig und stetig steigen, glaubt der Marktforscher Experton.

Der deutsche Marktforscher und Berater Experton Group hat erstmals eine Analyse des Schweizer IT-Security-Marktes versucht. Für seinen „Security Vendor Benchmark Schweiz 2015“ hat Experton einen Blick auf generelle Markttrends geworfen und die auf dem Schweizer Markt aktiven Produkteanbieter und Dienstleister unter die Lupe genommen.

im laufenden Jahr, so schätzt Experton, wird der IT-Security-Gesamtmarkt in der Schweiz ein Volumen von 420 Millionen Franken aufweisen, was gegenüber 2014 einem Wachstum von neun Prozent entsprechen würde. In den nächsten Jahren soll es in diesem Stil weitergehen. Experton prophezeit ein durchschnittliches Wachstum von 8,9 Prozent. 2019 würde der Gesamtmarkt damit ein Volumen von 643 Millionen Franken erreichen.

Dieses Wachstum wird laut der Experton-Prognose vor allem von der Nachfrage nach Security-Services getrieben. Dieses Jahr entfallen rund zwei Drittel des Volumens auf Software, ein Drittel auf Services.

2019 wird der Serviceanteil laut Experton erstmals mehr als die Hälfte ausmachen. Für Sofware sagt Experton ein durchschnittliches Wachstum von knapp über 4 Prozent voraus, für Services ein Durchschnittswachstum von knapp 15 Prozent.

Eine Vielzahl von relevanten Anbietern
Von den insgesamt 153 Anbietern, die Experton in Betracht gezogen hat, wurden nicht weniger als 115 für den Schweizer Markt als relevant eingestuft: Die Marktzersplitterung ist also recht hoch. Der Marktforscher hat für jeden Anbieter 50 Merkmale bewertet und diese Wertungen dann in den zwei Hauptkategorien „Portfolio-Attraktivität“ und „Wettbewerbstärke“ zusammengefasst. Anhand dieser zwei Achsen erstellte Experton dann „Leader-Quadranten“ für diverse Kategorien von Cloud und Data Center Security über Endpoint Security, Mobile Security, Network Security bis zu Managed Security Services.

In den Unterlagen für die Presse ist als Beispiel der Quadrant für „Security Information & Event Management“ (SIEM) enthalten (siehe Grafik). Diese Teildisziplin nimmt, so Experton, eine zunehmend zentrale Stellung im Security-Bereich ein. Dabei werden sicherheitsrelevante Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengefasst. Dazu gehören einerseits Logdaten von Servern, End- und Netzwerkgeräten, heutzutage aber auch Big-Data-Analysen von Informationen aus dem Web und vieles mehr. Diese Daten sollen als Basis dienen, damit sich die IT dynamisch auf aktuelle Bedrohungslagen einstellen kann.

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