Europol: Die Zukunft der organisierten Kriminalität

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Zum ersten Mal hat Europol eine Studie veröffentlicht, die versucht, künftige Entwicklungen der organisierten Kriminalität vorherzusagen. Dabei spielt die IT eine wichtige Rolle, nicht nur im zunehmenden Cybercrime.

Europol hat eine Studie zur organisierten Kriminalität (OK) veröffentlicht, die über die üblichen Annahmen hinausgeht. Die OK gehört nach Ansicht von Europol heute schon zu den fortgeschrittenen Nutzern von IT-Produkten. Dieser Trend werde sich in Zukunft noch verstärken, mit hochspezialisierten Hackern, die beispielsweise autonome Vehikel aller Art angriffen, um Warenlieferungen hochpreisiger Güter umzulenken. Ebenso würden Drohnen für den Menschenschmuggel eingesetzt, eine Tendenz, die sich schon heute abzeichnet, wenn abgetakelte Schiffe mit höchster Geschwindigkeit per Autopilot in Richtung italienischer Häfen geschickt werden.

In dem Maße, in dem Ausweise mit biometrischen Merkmalen eingesetzt werden, wird sich nach Ansicht von Europol ein eigenständiger Markt für biometrische Informationen entwickeln, auf dem die OK einkauft. Generell soll sich der Handel mit abgegriffenen Daten rapide ausweiten in einem üppig bestückten Angebot von „Crime as a Service“ auf „Dark-Web“-Servern. Eine wichtige Rolle sollen dabei virtuelle Währungen wie Bitcoin spielen.

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