cyber attack

Angriff auf Datennetz des Bundestags wohl heftiger als angenommen

Der Cyber-Angriff auf die IT des Bundestags war wohl doch deutlich ausgefeilter als bislang angenommen. Einem Medienbericht zufolge gelangten die Angreifer dank eines Trojaners in das Datennetz und konnten sich dann dort frei bewegen.

Der vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Angriff auf das interne Datennetz des Bundestags war offenbar doch schwerwiegender als bislang angenommen. Das berichtet Spiegel Online unter Berufung auf ungenannte Quellen. Demnach seien offenbar zuerst Rechner einer Bundestagsfraktion mit einem Trojaner infiziert worden, später hätten sich die Angreifer problemlos im Netz des Parlaments bewegen können. Am Wochenende war noch von einer DoS-Attacke (Denial of Service) die Rede gewesen, was eher darauf hingedeutet hatte, dass Angreifer lediglich den Betrieb stören wollten.

Das ganze Ausmaß noch unklar

Seinen Ausgang hat der Angriff dem Bericht zufolge auf Rechnern bei den Fraktionen der Grünen und Linken genommen. Später seien Angreifer an Administratoren-Passwörter gelangt und weiter vorgedrungen. Unklar sei noch, ob später auch Bundestags-Computer von Regierungsmitgliedern infiziert wurden, etwa von Angela Merkel. Unter anderem das werde derzeit noch überprüft.

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